Mut – die schönste Form von Vertrauen

vonAlexandra Bilko-Pflaugner
Alexandra Bilko-Pflaugner – Autorenfoto

Wann warst Du das letzte Mal mutig?

Diese Frage stelle ich ganz oft in meinen Coachings… danach: Stille

Mut – für viele Menschen ein sehr „hochtrabenter“ Begriff – würden sie sich niemals (oder eher weniger oft) als mutig bezeichnen. Meist ist es verbunden mit einem „sich klein machen“, das wäre ja was für andere… und dabei waren wir alle schon ziemlich bald in unserem Leben ziemlich mutig.

Nun – bevor ich hier mehr erzähle, ein paar Gedanken zu Mut – wo kommt das Wort überhaupt her?

Nach meinen Recherchen stecken in Mut zwei Begriffe, aus denen es abgeleitet wurde:

  • „mo“ aus dem indogermanischen, was soviel wie „einen starken Willen besitzen“ oder auch „sich mühen“ bedeutet und
  • „mout“ aus dem althochdeutschen, was soviel wie „Sinn“, „Seele“, „Kraft des Wollens“ und „Bereitschaft des Empfindens“ bedeutet.

Diese Kombination finde ich phantastisch!

Sie gibt uns Menschen zwei Dinge mit auf unseren Lebesnweg:

  1. Habe einen starken Willen für das was Du wirklich wirklich möchtest
  2. Geh´ durch Deine Gefühle

Wenn wir Menschen also „mutig“ sind, etwas beWIRKEN wollen, dann werden wir (ob wir wollen oder nicht) unsere Ängste überwinden dürfen.

Wenn wir etwas beWIRKEN wollen, dann dürfen wir lernen auch Gefahren einzugehen.  

Denn: Mut ist die Fähigkeit, mit HERZ oder auch beherzt etwas anzugehen, dessen Ausgang nicht sicher ist.

Mutig sein heißt also: etwas zu machen, was dich im Leben voran bringt, obwohl du Angst davor hast.

Mutig sein heißt: Mitten durch die Angst zu gehen!

Soweit so gut: Ich lade Dich ein, mal in Dein Leben zurück zu blicken … und vielleicht kann es sein, dass Du Dich erinnerst … an die Momente, in denen Du mutig warst…

Übrigens ist MUT etwas ganz Persönliches … denn, wenn Du bspw. Dich NIE zu Wort gemeldet hast und das zum ersten Mal tust … dann bist Du mutig!

Hmmm… weißt Du noch?

  • Wie es war, als du das erste Mal alleine in die Schule gelaufen bist?
  • Wie es war, als Du zum ersten Mal vor Menschen gesprochen hast – meist war das in der Schule … beim Referat…
  • Wie es war, als Du das erste Mal verliebt warst?

Es gibt sooooo viele unzählige Momente, in denen wir Menschen mutig waren – ob beim Lernen von Fahrrad fahren – ob es darum geht, die eigenen Meinung zu vertreten  … so unendlich viel und in den meisten Fällen, setzen wir das nicht mit „Mut“ gleich … und doch: schon als wir auf diese Welt kamen … war das ziemlich mutig …

Nun: wie kann ich mehr MUT in meinem Leben kultivieren?

4 Quicksteps für Dich 

  1. Nimm Dir täglich Zeit für einen kleinen „Mutanfall“
  2. Du möchtest etwas „umsetzen“ und nimmst ein unwohles Gefühl in Dir wahr? FREUE Dich – Deine Komfortzone meldet sich zu Wort  Frage Dich: Was könnte schlimmstenfalls passieren?
  3. Entscheide Dich für DEIN Wachstum und erlaube Dir mutig zu sein! PS: ignoriere Deine Alarmsirenen, die Dich in Deiner Komfortzone festhalten wollen.
  4. Reflektiere, was Du aus Deinem TUN gelernt hast und packe Sie in Deine innere DANKE-Box.

Kleine Anregung noch: Erlaube Dir: Achtsam, besonnen und auch voller Begeisterung für … zu sein – denn Mut zusammen mit diesen Komponenten kann viel bewirken.

Mutige leben nicht ewig – Ängstliche gar nicht!

Rock on – sawubona (ich sehe Dich)

Deine Alexandra

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